Solarbranche wehrt sich gegen Kürzung
Nachricht vom 4.2.2010Die deutsche Solarindustrie setzt zum Gegenschlag gegen die geplante Förderung der Kürzung der Förderung für Solarstrom an. Für den heutigen Tag sind bundesweit einige Aktionen in Standorten der Solarbranche geplant. Es soll Kundgebungen und Arbeitsniederlegungen in Unternehmen in Berlin, Bitterfeld, Frankfurt/Oder, Köln und Nürnberg geben.
Kürzung der Solarförderung stößt Solarbranche sauer auf
In Berlin wollten die Angestellten von Solarfirmen am Vormittag symbolisch ihre Werke schließen. Der Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW), Carsten Körnig,sagte, "wer die Solarenergie beschneidet, beschneidet unsere Zukunft". Er kritisierte, die Regierung plane einen "Kahlschlag der Solarförderung". Die Solarbranche ist in Deutschland allerdings ein großer Wachstumsmarkt und schaffe aus diesem Grund viele Arbeitsplätze. Durch die Förderungskürzung werden, so glaubt die Branche, viele Arbeitsplätze abgebaut.
Kürzung der Solarförderung im Einzelnen:
Röttgen hatte vorgeschlagen, die Förderung für das Einspeisen von Solarstrom in das öffentliche Stromnetz um bis zu 25 Prozent zusätzlich zum normalen Absinken zu kürzen. Die Bundesregierung befürchtet eine zu starke Förderung der Branche und damit zu hohe Kosten, wenn die bisherigen Fördersätze beibehalten werden.
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Redaktion Stromtarife.de: Patricia vom Merk


