Stromproduktion: Wirtschaftskrise senkt Strombedarf
Nachricht vom 3.3.2010
Der Bundesverband der Energiewirtschaft (BDEW) ermittelte für Deutschland eine deutlich gesunkene Stromproduktion im Jahr 2009. Die sich in Deutschland befindlichen Kraftwerke produzierten im Vergleich zum Vorjahr sechs Prozent weniger Strom. 561 Milliarden Kilowattstunden weniger als noch 2008. Dies stellt den ersten Rückgang bei der Stromproduktion dar, den die Stromindustrie seit zehn Jahren verzeichnete.
Nachfrage für Strom gesunken
Besonders auf die Stromwirtschaft wirkte sich die Wirtschaftskrise auf die Stromnachfrage und folglich auch auf den Stromabsatz aus. Vor allem die geminderte Nachfrage seitens der Industrie ist für den starken Rückgang verantwortlich. Sobald sich die Wirtschaft wieder normalisiert hat, erwartet auch die Energiebranche einen Zuwachs der Stromnachfrage. Der Bundesverband der Energiewirtschaft blickt optimistisch in das Jahr 2010.
Deutschland kann nicht ohne Atomstrom
Doch der Verband verzeichnete auch positive Resonanzen. Mit einem Prozent mehr als im Vorjahr stieg der Anteil der erneuerbaren Energien mit 91 Milliarden Kilowattstunden. Jedoch wird vorerst das Hauptaugenmerkmal der Stromgewinnung auf den konventionellen Quellen liegen. Auch wenn die Regierung die 30 Prozent Marke bis 2020 erreicht, bleiben immer noch 70 Prozent, die mit herkömmlichen Kraftwerken abgedeckt werden müssen.
Stromproduktion: Wirtschaftskrise senkt Strombedarf
Redaktion Stromtarife.com: Patricia vom Merk