Fehlerstromschutzschalter
Um Menschen vor gefährlichen Stromschlägen zu schützen, werden heutzutage häufig Fehlerstromschutzschalter (auch FI-Schalter genannt) in Stromnetze eingebaut. Vor allem in Badezimmern und anderen Feuchträumen sowie auf Baustellen ist ihr Einsatz unverzichtbar.
Fehlerströme fließen dann, wenn ein Isolationsdefekt vorliegt und der Strom so ungehindert zur Erde fließen könnte. Liegt ein derartiger Isolationsfehler vor, wird sofort der Fehlerstromschutzschalter ausgelöst – ein fehlgerichteter Stromfluss wird somit verhindert.
Um auf Nummer sicher zu gehen sollte man die Zuverlässigkeit des FI-Schalters in regelmäßigen Abständen überprüfen. Dies kann man, indem man ab und zu (spätestens jedoch nach einem halben Jahr) die am Schalter angebrachte Prüftaste betätigt. Durch das Drücken der Taste wird ein Fehlerstrom erzeugt, der zum sofortigen Abschalten führen muss. Wird der Schutzschalter nicht umgehend ausgelöst, kann man von einem Defekt ausgehen. In diesem Fall sollte unbedingt ein Fachmann zu Rate gezogen werden.

